Von Bulle und Bär - Börse Stuttgart geht an die Schule

Vergangene Woche (11.11.2015) haben 170 Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen (Berufskolleg und Wirtschaftsgymnasium) der Johann-Philipp-Palm-Schule am „Schüler-Börsentag“ teilgenommen.

Es wurden vier Vorträge zu den Themen „Grundlagen des Börsenhandels“, „Der Beruf des Börsenhändlers“, „Langfristige Renditeperspektiven der Aktien“ und „Anleihen“ angeboten. Für die kaufmännische Schule ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler möglichst früh finanzielles Grundwissen zu vermitteln. „Um die Theorie mit der Praxis zu verzahnen und das Grundwissen zu vertiefen, haben wir in Zusammenarbeit mit der Börse Stuttgart einen ‚Schüler-Börsentag‘ an unserer Schule organisiert“, sagt Fachlehrer Serkan Degirmenci. Den Kontakt stellte Degirmenci mit Thomas Munz, dem ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Börse Stuttgart, her.
„Den Beruf des Börsenhändlers habe ich mir ganz anders vorgestellt; täglich entspannt Wertpapiere kaufen und verkaufen und dabei sehr viel Geld verdienen“, sagt Maximilian (19) sehr überrascht. Lisa (18) konnte nun nach dem Vortrag besser nachvollziehen, wie sich die „Preise bestimmter Güter an der Börse durch Angebot und Nachfrage bilden.“ Sie habe dies zwar im Unterricht verstanden, aber nachvollziehen konnte sie es noch nicht.
Markus Trendl, Projektleiter für Bildung der Börse Stuttgart, der selbst die Schulbank der kaufmännischen Schule Schorndorf gedrückt hat, ist vom Interesse der Teilnehmer sichtlich beeindruckt. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Jugendliche Interesse an Finanzen bzw. der Börse haben. Im nächsten Schuljahr werden wir wieder hier sein.“

 

 

Referenten der Börse Stuttgart:
von links nach rechts: Richard Dittrich (Grundlagen des Börsenhandels), Markus Trendl (Langfristige Renditeperspektiven der Aktien), Norbert Paul (Der Beruf des Börsenhändlers)
auf dem Bild fehlt: Jens Furkert (Anleihen)